So klang Weihnachten 2011 im Erzgebirge

Weihnachten ist eine Zeit, in der sich die Menschen gern zum gemeinsamen Singen und Musizieren, aber auch zum Lauschen eines Weihnachtsoratoriums oder anderer Kirchenmusik versammeln. Dieses Fest hat also seine ganz eigene Musik und zwar in ganz verschiedenen Stilrichtungen und Lautstärken. Es gibt die besinnlichen Weihnachts- und Winterlieder, aber auch die festlichen Freudenlieder, mit denen man in der Kirchenmusik die Geburt Christi besingt und sogar Weihnachtsongs berühmter Pop- und Rockstars.
Viele Weihnachtslieder haben es auf der ganzen Welt zu einer gewissen Bekanntheit gebracht, wie das deutsche Weihnachtslied „Stille Nacht“ oder das amerikanische „Jingle Bells“. Sie sind in viele Sprachen übersetzt worden und erklingen weltweit auf Weihnachtsmärkten und in den Wohnstuben. Dazu leuchten tausenden Lichter an den Weihnachtsbäumen oder drehen sich vierstöckige Pyramiden aus dem Erzgebirge.
Apropos Erzgebirge. Dies gilt ja generell als die Hochburg der Weihnachtstraditionen, sozusagen als die wahre Werkstatt des Weihnachtsmannes, stammen doch von hier die berühmten Schwibbögen, Räuchermännlein, Nussknacker, Pyramiden und auch die Glaskugeln, die weltweit die Weihnachtsbäume schmücken. Doch welche Musik wird eigentlich zur Weihnachtszeit im Erzgebirge gespielt? Hat es doch auch eine sehr alte Tradition in der Instrumentenherstellung.
Natürlich wird auch im Erzgebirge die Volksmusik sehr groß geschrieben, wobei von hier besonders schöne Bergmannslieder, Wanderlieder und auch Weihnachtslieder stammen. Diese werden mit traditionellen Instrumenten wie Gitarre, Zither oder Akkordeon begleitet, wodurch ihre schlichte Schönheit, Heimatverbundenheit, Festlichkeit und Besinnlichkeit besonders unterstrichen wird. Schon lange bevor der Transformator zur Stromerzeugung erfunden wurde, sorgten die Erzgebirgler mit ihren Liedern und leuchtenden Weihnachtsbögen an den Fenstern für Licht und Wärme in der dunklen und kalten Weihnachtszeit.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag, den 20. Januar 2012 um 13:04 und ist abgelegt unter Allgemein. Du kannst eine Antwort hinterlassen.

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